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Richtlinien & Kontrollen

Längst nicht jedermann darf seine Produkte "Bio" nennen, gesetzlich ist der Begriff sowohl in der Schweiz wie dem Ausland geregelt. Die Migros legt zusätzlich ein ganz besonderes Augenmerk auf die Einhaltung und strenge Kontrolle der Richtlinien.

Das Bio-Programm der Migros basiert auf diesen Prinzipien:

  • Schonungsvoller Umgang mit Natur und Umwelt
  • Produktion im Einklang mit den natürlichen Kreisläufen
  • Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit
  • Vorbeugender Pflanzenschutz anstelle chemischer Schutzmittel
  • Tiergerechte Haltung
  • Verbot von Gentechnik
  • Verbot von Flugtransporten

In der Migros werden zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der einheimischen Betriebe Schweizer Bio-Produkte den ausländischen immer vorgezogen. Nur wenn nötig importiert die Migros Bio-Produkte aus dem Ausland. Natürlich sind auch hier Transporte mit dem Flugzeug verboten.

Richtlinien in der Landwirtschaft

Sämtliche Bio-Produkte aus der Schweiz stammen von Landwirtschafts-Betrieben, die nach den strengen Vorgaben der Bio Suisse (www.biosuisse.ch) mit der Knospe zertifiziert sind. Bio Suisse ist die Schweizerische Vereinigung für Biologischen Landbau. Import-Produkte aus dem Ausland müssen den Anforderungen der Europäischen Bio-Verordnung entsprechen.

Richtlinien in der Verarbeitung

Die Verarbeitung und der Handel mit Bio-Produkten in und aus der Schweiz muss den Vorgaben der Schweizer Bio-Verordnung entsprechen. Die Verarbeitung von Bio-Produkten in und aus dem Ausland muss den Vorgaben der Europäischen Bio-Verordnung entsprechen.

Kontrolle

In der Schweiz und im Ausland kontrollieren staatlich anerkannte und unabhängige Organisationen die Einhaltung aller Richtlinien. Dazu gehören die Bio-Inspecta (www.bio-inspecta.ch), Procert (www.procert.ch) und Imo. Wenn diese Verstösse gegen die Vorgaben feststellen, auferlegen sie den Betrieben strenge Auflagen. Im schlimmsten Fall kann ein Betrieb als Bio-Lieferant ausgeschlossen werden.

Wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin.

Von A bis Z. Damit in Bio auch wirklich nur Biologisches steckt, müssen alle Beiteiligten (Bauer, Verarbeiter, Lieferant) während des gesamten Produktionsprozesses die Richtlinien genaustens befolgen. Wie dies genau funktioniert, lässt sich am Beispiel der Bio Milchwirtschaft erklären:

  1. Auf dem Hof: Nur das Beste für die Tiere Milchkühe auf Bio-Betrieben leben in besonders tierfreundlichen Ställlen und haben regelmässigen Auslauf. Sie fressen vor allem Bio Futter, das wenn immer mögilch auch vom eigenen Hof stammt. Der von den Tieren anfallende Mist dient als kostbarer Dünger, denn künstliche Dünger sind nicht zugelassen. In der Schweiz bewirtschaften die Bio-Bauern ihre Höfe gesamtbetrieblich, das heisst ausschliesslich nach Bio Vorgaben.
  2. In der Käserei: schonende Verarbeitung Die Käserei sammelt und verarbeitet die Bio-Milch seaprat von der konventionellen Milch. Die für die Gerinnung zugesetzten Bakterien und das Lab müssen gentechfrei sein, die Verarbeitung ist schonend. Die Milch gerinnt zum Bruch, dem späteren Käse, wird in Formen gefüllt und mit Gewicht beschwert. Nach kurzer Zeit werden die Käse gekehrt, meit einer Kaseinmarke beschriftet und erneut beschwert. Von diesem Zeitpunkt an ist der Käse eindeutig als Bio-Käse identifizierbar.
  3. In den Migros Filialen: mit Bio die richtige Wahl treffen In unserem Sortiment finden Sie eine breite Auswahl an Schweizer Bio Käse wie bspw. die beliebten Sorten Emmentaler oder Gruyère. Unsere Bio-Bauern und -Käser bieten Gewähr, dass Sie Ihren Käse mit gutem Gefühl geniessen können.

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Hier finden Sie die Richtlinien von Migros-Bio

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    Bio leistet einen wertvollen Beitrag an die Generation von morgen.